Berge, Klettern, Wandern, Klettersteig, Umweltschutz

Alpenvereins-Hütten:


Spontanität adé? Rast auf der Wasseralm

Hüttenbuchung im Wandel

Früher ... ja früher ... da konnte man einfach in die Berge gehen, seine Routen und Etappenlängen spontan der Tagesform oder der Wetterlage anpassen, und man hat auf jeder Hütte ein Abendessen und eine eigene Matratze bekommen. 

Heutzutage ... ja heutzutage ... da wird viel Wert auf Planung gelegt. Da kann man nicht mehr einfach so kommen und gehen wie man will. Heute geht es um Effizienz! Auch in den Rückzugsräumen, in denen wir uns vom "effizient sein" erholen wollen. 

Zwischen früher und heute liegt aber auch eine Verdoppelung der Alpenvereinsmitglieder innerhalb von 20 Jahren, ein Wander- und Kletterboom, eine höhere Mobilität, größere Flexibilität und ein enormer Zuwachs an Komforterwartung der Bergtouristen.

Auch auf Vereinshütten geht es heute um Investition, Auslastung und Kostendeckung. Das kann man traurig finden. Aber wie soll man auf die veränderten Bedingungen reagieren? Den massenhaften Bau neuer Hütten oder immer größerer Berghotels kann kein Naturfreund wollen.

Bergwandern ist Trend. Die Besucherströme haben enorm zugenommen. Die Bergsteiger sind keine kleine homogene Einheit mehr mit Ehrenkodex und Gemeinschaftsgefühl. "Verschwundene" Ausrüstungsteile sind auf Hütten keine Seltenheit mehr, und auch beim Kampf um den Schlafplatz sind die Hemmschwellen gesunken.

Mittlerweile wird von nicht wenigen Zeitgenossen schon mal für ein und die selbe Nacht auf mehreren Hütten reserviert, um flexibel zu bleiben. Das Absagen wird nicht selten "vergessen". Andere Bergtouristen reservieren grundsätzlich nicht. An sonnigen Wochenenden platzt die Hütte dann aus allen Nähten, und bei Regen kommt kein Mensch. So wird die Planung für den Hüttenwirt - der auch seine Hilfskräfte einsetzen, seine Lebensmittel bevorraten oder den nächsten Helikopter bestellen muss - ausgesprochen schwer.

 


Rundgang im Reinhäuser Wald:

Route
Quacken
Rumlaufen, Verstecken, Durchkriechen, Draufspringen: Ausflugsziele im GöWald

7-Türme-Wanderung

Liebe Wanderfreunde, wir laden euch wieder ein mit uns 2 Felskletterern durch das FFH-Gebiet 110 zu Wandern. Auf unserem Programm steht eine 10km-Rundwanderung von und nach Reinhausen, auf der wir euch einige Sandsteintürme vorstellen wollen. Auf dem Rundweg gibt es 7 von diesen teilweise recht imposanten Türmen zu bestaunen, bei dreien davon wollen wir euch auf speziellen Wegen (seilfrei) auf den Gipfel einladen, wenn die Verhältnisse es erlauben. Neben dem netten Beisammensein und der Bewegung gibt es voraussichtlich auch wieder fachkundige Informationen zur Entstehung der filigranen Sandstein-Formationen von einem mitwandernden Geologen sowie Informationen zum Stand des Verfahrens zur Neugestaltung des Landschaftsschutzgebietes beim Landkreis Göttingen. Am Zielpunkt besteht die Möglichkeit zusammen im griechischen Restaurant in Reinhausen einzukehren.

Termin:  Sonntag, 08. Januar 2017

Dauer: ca. 4-5h, los geht es um 9:45Uhr. Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos, von Gästen erbitten wir einen Kostenbeitrag von 5€. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder in der Geschäftsstelle. Bei sehr schlechtem Wetter weichen wir auf einen späteren Termin im Januar aus.   Ansgar + Ingo


Jahreshauptversammlung des DAV

Alpenplan muss Bestand haben!

Riedberger Horn
Riedberger Horn vom Weiherkopf          
Foto: DAV / M.Scheuermann

Die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins fordert die Bayerische Staatsregierung auf, den Alpenplan zum Schutz des bayerischen Alpenraums nicht zu verändern! Nur mit Hilfe des Alpenplans ist es bisher gelungen, für eine sorgfältige Abwägung zwischen den verschiedenen regionalen Nutzungsinteressen zu sorgen und die Bayerischen Alpen vor Übererschließung zu bewahren. Alle Interessensgruppen sollten diesen hohen Wert des Alpenplans anerkennen und sich ihm verpflichtet fühlen.



Hessische Schweiz
Blick vom Andreasstein auf die Werra

FFH-Gebiet im Werra-Meißner-Kreis:

Regierungspräsidium Kassel will
Kletterfelsen sperren

Am 22.September stellte Herr Herbort von der oberen Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Kassel eine von ihm in Auftrag gegebene naturschutzfachliche Untersuchung der 5 Kletterfelsen in Nordhessen vor. Die Region rund um das Werratal wird auch als die Hessische Schweiz bezeichnet und ist bekannt durch ihren sehr griffigen und strukturreichen Kalksteinfels, der auch in den unteren Schwierigkeitsgraden viel Routenauswahl bietet. Der vorgestellte Bericht des Gutachterbüros Noel aus Wolfterode wurde von den Teilnehmern als räumlich zu undifferenziert und in seinen Aussagen als vage kritisiert. So ist dort u.a. die Rede von Fledermäusen, die sich möglicherweise in den Höhlen und Felsspalten aufhalten könnten, ohne dass Beobachtungen oder Kotfunde dies belegen würden. Die Möglichkeit zur Ansiedlung von Uhus und Wanderfalken wurden nicht von allen Seiten beleuchtet. Und auch die Existenz des Wanderweges auf dem Felskopf des Großen Habichtsteins wurde im Vergleich zum angeblichen Einfluss der Kletterer recht wenig betrachtet.

Kranj 2016:

ISFC Climbing
World Cup

Finale
Herren / Damen


Anja

Hallo, Ich habe letzte Woche den Einstiegskurs im RoXx gemacht und würde nun gerne regelmäßig klettern gehen, leider fehlt m...

Dienstag, 22. November 2016 09:11